Handel in FX-Optionen steigt
Banken stellen vermehrt auf automatische Quotierung um
Der Handel von Devisenoptionen zur Absicherung von Wechselkursrisiken verlagert sich vom bilateralen Geschäft zwischen Bank und Unternehmen verstärkt auf Multibankplattformen.
"3 bis 4 Prozent unseres Devisengesamtumsatzes entfallen mittlerweile auf FXOptionen", sagt Alfred Schorno, Managing Director von 360T. Auf der Plattform werden täglich Devisengeschäfte im Volumen von rund 18 Milliarden Euro abgewickelt. "Seit einiger Zeit beobachten wir kontinuierlich steigende Volumina in Optionsgeschäften. Vor allem größere Corporates nutzen Optionen wieder zur Absicherung." Das Volumen werde sicher nochmals steigen, wenn einige große Market Maker maschinelle Quotierungen für Optionsanfragen anbieten, so Schorno.
Damit verkürzt sich für den Kunden das Zeitfenster von der Anfrage bis zur definitiven Preisstellung. Was bei manueller Quotierung Minuten in Anspruch nimmt, dauert dann nur noch Sekunden. Weitere Vorteile von Multibankplattformen sind die höhere Transparenz, eine bessere Auditierbarkeit der Prozesse und ein kompetitiveres Pricing.
"Zurzeit sind zwar ausschließlich Optionen der ersten Generation, also ohne Barrieren, bei uns handelbar", sagt Schorno. Allerdings sei man dabei, den Handel von Optionen mit bis zu zwei Barrieren zu entwickeln. Bis zum vierten Quartal wolle man zudem den separaten Volatilitätshandel anbieten. Aktuell müssen Kunden bei FX-Optionen immer im Livemodus, also inklusive Deltahedge, handeln.
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